Das war unser März 2026.

Das war unser März: Der März hatte für uns zwei ganz besondere Momente, die unterschiedlicher kaum hätten sein können.

Ein Auftritt hat uns dabei ganz bewusst aus unserer Komfortzone geholt. Im Helios-Krankenhaus in Wuppertal haben wir für die Angehörigen der Verstorbenen der Palliativstation gesungen – und natürlich auch für das Pflegepersonal, das täglich so viel trägt.

Eine kleine Kapelle. Eine stille, fast greifbare Schwere im Raum.

Normalerweise ist es unsere Stärke, Menschen mit unserer Energie anzustecken, sie mitzureißen und gemeinsam in die Freude zu bringen. Hier war alles anders.

Leiser.
Behutsamer.
Zerbrechlicher.

Wir haben uns im Vorfeld und auch währenddessen immer wieder gefragt: Sind unsere Lieder die richtigen für diesen Moment? Erreichen wir die Menschen wirklich mit dem, was wir singen?

Es war ungewohnt und hat uns an manchen Stellen auch verunsichert. Und genau deshalb war es so wertvoll.

Nur wenige Tage später dann das genaue Gegenteil.

Die Taufe in der evangelischen Kirche in Wuppertal-Beyenburg. Ein Raum voller Wärme, Hoffnung und neuem Leben, der sofort eine ganz andere Energie mit sich brachte. Der Pastor sprach in seiner Predigt von Mut und Stärke, gepaart mit Wärme und Vertrauen. Und genau das war auch im Raum spürbar.

Hier waren wir wieder ganz in unserem Element. In Verbindung mit den Menschen, getragen von der gemeinsamen Stimmung. Die Freude war nicht nur hörbar, sondern auch sichtbar.
Der Funke ist übergesprungen – so, wie wir es kennen und lieben.

Und zwischen diesen beiden so unterschiedlichen Momenten?

Proben. Wiederholen. Dranbleiben. Wachsen.

Wir arbeiten intensiv an unseren neuen Liedern und merken Schritt für Schritt, wie wir sicherer werden. Wir müssen uns nicht mehr krampfhaft an den Notenblättern festhalten, sondern können uns immer mehr auf den Rhythmus, den Klang und das gemeinsame Gefühl konzentrieren.

Es entsteht mehr Freiheit.
Mehr Ausdruck.
Mehr wir.

Denn unsere Lieder sollen nicht einfach nur richtig gesungen werden. Sie sollen unseren ganz eigenen Stempel tragen und die Menschen wirklich erreichen.

Ein Monat zwischen leisen Tönen und strahlender Freude. Zwischen Unsicherheit und wachsendem Vertrauen.

Und vielleicht ist genau das das Schönste daran: Dass wir als Chor immer wieder neu lernen, uns auf unterschiedliche Momente einzulassen – und genau darin weiter wachsen.

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